Er war Ivar, der Schreckliche in Vikings: Das macht Dänemarks Star Alex Høgh Andersen heute

Ivar der Schreckliche, gespielt von Alex Høgh Andersen, war einer der berüchtigsten Wikinger und der jüngste Sohn des legendären Ragnar Lothbrok (Travis Fimmel) in Vikings. Nach mehreren Staffeln als Hauptdarsteller wurde es still um den damals erst 26-Jährigen – zumindest hierzulande. Denn in seiner Heimat Dänemark ist Andersen weiterhin aktiv und hat verschiedene Projekte gedreht. Vor zwei Jahren erschien sogar eine Serie, in der er nicht nur vor der Kamera stand, sondern selbst federführend war.
Nach Vikings arbeitete Alex Høgh Andersen an verschiedenen Filmen und in verschiedenen Genres weiter
Vikings mag für den dänischen Schauspieler der internationale Durchbruch gewesen sein, doch seine Arbeit fokussiert sich noch immer vor allem auf den heimischen Markt. Beinahe alle Produktionen mit ihm sind in Dänemark entstanden. Trotz seines Starformates war er vor allem in Nebenrollen zu sehen.
Das größte Projekt seit Vikings dürfte The Room Next Door von Star-Regisseur Pedro Almodóvar aus dem Jahr 2024 gewesen sein. Darin tritt er einen Mann namens Fred – neben Größen wie Julianne Moore und Tilda Swinton. Der Film gewann bei den Filmfestspielen in Venedig einen goldenen Löwen und ihr könnt ihn bei Netflix streamen.
Eine Hauptrolle ergatterte Andersen 2025 im dänischen Krimi- und Mysterythriller Special Unit: The First Murder. Darin leitet er als Polizist Otto Himmelstrup eine Spezialeinheit, die der örtlichen Polizei bei kniffligen Fällen unter die Arme greifen soll. Danach wechselte er gänzlich das Genre.
Alex Høgh Andersen kreierte eine ausgezeichnete Comedyserie, in der er die Hauptrolle spielt
Neben den Filmprojekten war besonders seine eigene Serie Call me Dad für Andersen ein wichtiger Meilenstein. Gemeinsam mit Schauspielkollege und Freund Magnus Hauguaard Petersen hat er die Serie entwickelt und zum ersten Mal auch hinter der Kamera gearbeitet.
In einem Interview mit Vogue Scandinavia erzählte er, wie es zur Idee kam. Andersen und Petersen saßen in einer Bar und scherzten darüber, dass Petersen den Vater von Anders spielen könnte. Obwohl Petersen sogar ein Jahr jünger ist, macht Andersens junges Aussehen dies möglich. Die Idee blieb hängen und die Geschichte von Call me Dad entwickelte sich.
In der Serie geht es um zwei Freunde, die gemeinsam eine Firma leiten. Als Emil (Andersen) herausfindet, dass Viktor (Petersen) eine Affäre mit seiner Mutter hat, gerät die Freundschaft ins Wanken.
- Auch interessant: 7 Verbindungen zwischen Vikings und Vikings: Valhalla
Andersen war bei diesem Projekt erstmals neben der Schauspielerei auch im Schreibprozess, der Produktion sowie dem Casting beteiligt. Die zusätzliche Verantwortung ließ ihn härter arbeiten und das mit Erfolg. Die Serie wurde bei der Series Mania, Europas größtem Event für Serien, zur besten Comedyserie nominiert.
Call me Dad hat 6 Episoden und ist über den Amazon Channel Viaplay verfügbar. Wenn ihr ein Amazon-Abo habt, könnt ihr den Channel für einen kurzen Gratiszeitraum dazu buchen und euch so von Andersens Comedy-Seite überzeugen. Dazu hatten wir bisher noch kaum Gelegenheit.
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